Haie sind mit Abstand die beliebtesten Killertiere im Tierhorror-Subgenre, doch auch Alligatoren und Krokodile werden immer wieder gerne in Filmen auf Menschen losgelassen, wie beispielsweise in Alexandre Ajas knackigem Crawl oder in australischen Produktionen Rogue – Im falschen Revier und Black Water, die beide 2007 Premiere feierten.
Das sind natürlich einige der bekanntesten Filme über menschenfressende Reptilien, die auch im Kino oder zumindest auf Genrefestivals liefen. Daneben gibt es aber auch etliche hauptsächlich fürs Heimkino günstig produzierte Filmchen und dazu zählt auch Gator Creek, der ursprünglich 2023 unter dem Titel The Bayou angekündigt wurde. Damals war noch Matthew Ninaber (Daeth Valley) als Regisseur und Megan Best (Time Cut) als Hauptdarstellerin gesetzt. Seitdem gab es einige Veränderungen hinter den Kulissen und letztlich wurde der Film vom Regie-Duo Taneli Mustonen und Brad Watson inszeniert. Der Finne Mustonen hat sich mit den Filmen Lake Bodom und The Twin im Horrorgenre bereits einen Namen gemacht, der Brite Watson drehte zuvor u. a. den Actioner The Siege – Die Belagerung, über den wir auch berichtet haben.
Gator Creek begnügt sich jedoch nicht mit ganz gewöhnlichen Alligatoren. Stattdessen sind die schuppigen Killermaschinen hier aufgrund von Chemikalien, die in ihre Gewässer illegal entsorgt werden, mutiert und dadurch besonders aggressiv und gefährlich. In Gator Creek überleben die frischgebackene Uni-Absolventin Kyle (Athena Strates) und ihre Freunde einen Flugzeugabsturz in entlegenen Sümpfen von Louisiana, doch ihre Freude währt nicht lange, als sie feststellen, dass sie mitten im Revier einer Horde hungriger, mutierter Alligatoren gelandet sich. Sie sind größer, schneller und klüger als ihre Artgenossen und freuen sich über den unverhofften Snack aus jungen Menschen.
Produziert wurde Gator Creek von der britischen Produktionsfirma Tea Shop Productions, die sich auch für die Kinohits Fall und 47 Meters Down verantwortlich zeichnete. In Deutschland wird LEONINE Gator Creek am 9. Mai auf DVD, Blu-ray und digital veröffentlichen. Einen deutschen Trailer gibt es noch nicht, doch den englischsprachigen Red-Band-Trailer können wir Euch unten zeigen und er sieht gar nicht mal so schlecht aus.